Wohngruppe Ponton 2017-05-22T14:42:21+00:00

Wohngruppe Ponton

Das Angebot

Die Wohngruppe bietet eine vollstationäre Unterbringung nach  §§ 34/ 41 SGB VIII  für 7 bis 8  männliche Jugendliche ab 14 Jahren. Jeder Junge bewohnt sein eigenes Zimmer, die anderen Wohnbereiche werden gemeinschaftlich genutzt.

Das Team besteht aus Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen mit Erfahrung in jungenspezifischer Arbeit.

Eine  interne Beschulung bzw. ein Lerncoaching kann bei Bedarf im Rahmen von §29 bzw. 30 SGB VIII ergänzend angeboten werden, ebenso wie eine ambulante Hilfe nach §§ 30/ 31 SGB VIII bei Jungen mit besonderem Betreuungsbedarf oder in der Arbeit mit der Herkunftsfamilie.

Der Standort

Hamburgs einzige schwimmende Wohngruppe  befindet sich auf einer Pontonanlage am Rande des ehemaligen Freihafengebietes im Stadtteil Wilhelmsburg. Der für eine Wohngruppe ungewöhnliche Standort bietet genug Abgeschiedenheit, um wieder einen „klaren Kopf“ zu bekommen und hat dennoch eine gute Anbindung an die Großstadt. Zudem ergeben sich im Sommer Möglichkeiten für maritime Freizeitaktivitäten quasi vor der Haustür.

Die Ziele

Ziel der Wohngruppe ist es den Jungen auf Zeit ein Zuhause zu bieten, in dem sie sich sicher und angenommen fühlen – mit all den Schwierigkeiten, die sie mitbringen. Darüber hinaus geht es darum, jeden Einzelnen nach seinen Möglichkeiten zu fördern und ihm Perspektiven für seine persönliche und berufliche Zukunft zu eröffnen.

Die zentralen Elemente

Das Leben auf den Pontons folgt einem festen Tages- und Wochenrhythmus. Regeln und ritualisierte Abläufe strukturieren das Zusammenleben im Alltag. Versorgung und Haushygiene werden gemeinsam geplant und umgesetzt. Jeder Junge übernimmt Pflichten für die Allgemeinheit und trainiert zugleich für sein künftiges Leben im eigenen Wohnraum.

Die intensive Rund-um-die-Uhr-Betreuung wird durch ein Team aus pädagogischen Fachkräften gewährleistet. Als verlässliche Ansprechpartner/innen geben sie Orientierung in einer schwierigen Lebensphase. Konflikte und Spannungen in der Gruppe werden sofort oder im Rahmen der regelmäßig stattfindenden „Bordkonferenzen“ thematisiert.

Der äußere Rahmen hilft dabei, innere Stabilität zu gewinnen als Voraussetzung für die Auseinandersetzung mit biographischen Erlebnissen und auf dem Weg zu „neuen Ufern“. Wichtig ist uns, auch Raum für individuelle Lösungen zu schaffen (z.B. in einer Krisensituation), basierend auf den Vereinbarungen in der Hilfeplanung in enger Zusammenarbeit mit den fallzuständigen Fachkräften des ASD, (wenn möglich) der Herkunftsfamilie und/ oder wichtigen Bezugspersonen.

Die Aufnahme

Anfragen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 040-657 980 700.

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